In diesem Artikel geht es um 11 alltägliche Lebensmittel, die bei übermäßigem oder regelmäßigem Konsum mit gesundheitlichen Risiken in Verbindung gebracht werden – darunter auch ein erhöhtes Krebsrisiko. Wichtig ist dabei: Kein einzelnes Lebensmittel verursacht automatisch Krebs. Entscheidend ist das Gesamtbild der Ernährung, die Menge und die Regelmäßigkeit. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung bleibt der wichtigste Faktor für langfristige Gesundheit.
1. Rote Bete

Rote Bete gilt grundsätzlich als gesundes Gemüse. Sie enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Allerdings hat sie auch einen relativ hohen natürlichen Zuckergehalt, was für Menschen mit Diabetes relevant sein kann. Zudem enthält sie Oxalate, die bei empfindlichen Personen die Bildung von Nierensteinen begünstigen können. Wie bei allen Lebensmitteln gilt: in Maßen genießen.
2. Hydrierte Öle (Transfette)

Hydrierte Öle stecken häufig in stark verarbeiteten Lebensmitteln wie Margarine, Backwaren oder Fertigprodukten. Sie enthalten sogenannte Transfette, die den Cholesterinspiegel ungünstig beeinflussen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können. Eine Ernährung mit möglichst wenig stark verarbeiteten Produkten ist daher empfehlenswert.
3. Zuchtlachs

Zuchtlachs ist weit verbreitet und grundsätzlich eine Proteinquelle. Allerdings kann er – je nach Herkunft – Rückstände von Schadstoffen enthalten. Zudem unterscheidet sich sein Fettsäureprofil von dem von Wildlachs. Wer Fisch isst, kann auf Qualität, Herkunft und Abwechslung achten.
4. Gepökeltes und verarbeitetes Fleisch

Verarbeitetes Fleisch wie Wurst, Speck oder Schinken enthält oft Nitritpökelsalz und andere Zusatzstoffe. Ein hoher und regelmäßiger Konsum wird mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Krebsarten, insbesondere Darmkrebs, in Verbindung gebracht. Auch der hohe Salz- und Fettgehalt spielt eine Rolle. Hier empfiehlt sich Zurückhaltung.
5. Stark verarbeitete, frittierte Snacks

Chips und ähnliche Snacks enthalten häufig viel Salz, Fett und Kalorien. Beim starken Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel kann zudem Acrylamid entstehen – eine Substanz, die als potenziell gesundheitsschädlich gilt. Ein gelegentlicher Verzehr ist unproblematisch, doch regelmäßig große Mengen sind nicht empfehlenswert.
6. Alkohol

Alkohol ist ein bekannter Risikofaktor für verschiedene Erkrankungen, darunter Lebererkrankungen und mehrere Krebsarten. Auch kleine Mengen können das Risiko erhöhen, weshalb Fachgesellschaften zunehmend empfehlen, den Konsum möglichst gering zu halten oder ganz darauf zu verzichten.
7. Stark verarbeitete Konservenprodukte

Manche Konserven enthalten hohe Mengen an Salz. Zudem standen bestimmte Beschichtungen von Dosen (z. B. mit BPA) lange in der Kritik, auch wenn viele Hersteller mittlerweile Alternativen verwenden. Eine Ernährung mit möglichst frischen und wenig verarbeiteten Lebensmitteln ist generell günstiger.
8. Rotes Fleisch

Rotes Fleisch liefert wichtige Nährstoffe wie Eisen und Vitamin B12. Dennoch zeigen Studien, dass ein hoher Konsum – insbesondere von verarbeitetem roten Fleisch – mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs verbunden sein kann. Eine moderate Menge und pflanzliche Alternativen können sinnvoll sein.
9. Geräucherte und stark gesalzene Lebensmittel

Beim Räuchern können bestimmte Stoffe entstehen, die in größeren Mengen gesundheitlich bedenklich sind. Auch ein hoher Salzgehalt kann langfristig Bluthochdruck begünstigen. Geräucherte oder stark gesalzene Speisen sollten daher nicht täglich auf dem Speiseplan stehen.
10. Mikrowellen-Popcorn

Früher enthielten manche Verpackungen oder Aromastoffe chemische Substanzen, die gesundheitlich kritisch diskutiert wurden. Viele dieser Stoffe wurden inzwischen reduziert oder ersetzt. Dennoch enthält fertiges Mikrowellen-Popcorn oft viel Salz, Zucker oder Fett – selbstgemachtes Popcorn ist meist die bessere Wahl.
11. Zuckerhaltige Limonaden

Softdrinks enthalten große Mengen Zucker. Ein regelmäßiger Konsum kann Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Stoffwechselprobleme fördern – Faktoren, die wiederum das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöhen können. Wasser, ungesüßter Tee oder stark verdünnte Fruchtsäfte sind deutlich bessere Alternativen.


